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ARTEM@ARTIS 2019 Kunsthaus Bocholt
Vom Wabenacker zum Emmer-Dinkel Urkorn Brot.

In den letzten Jahren ist das Interesse für alte Getreidearten wieder gewachsen.
Dies trägt dazu bei, dass eine größere Artenvielfalt angebaut wird.

Als Basis hat der Künstler Léon Marie Dekker einen Sack „Schwarzes Winter-Emmer Vollkornmehl von Jan Steverink (Slaege.nl) aus Silvolde (NL) mitgenommen.
Das Mehl wurde in der Mühle „De Vier Winden Gunnewick“ in Vragender auf Stein gemahlen.
Mit diesem Mehl kreierte der Bäcker zusammen mit dem Künstler eine Rezeptur.
Außerdem beschäftigte sich der Künstler mit der Geschichte des Brotbackens.

Keltische Felder und Raatakker
Emmer wurde schon durch unsere Vorfahren in der Bronze- Eisen- und Römerzeit auf rechteckigen Äckern angebaut. Die schachbrettartig angeordneten Felder hatten eine Kantenlänge von 20 bis 50 m und zeichneten sich durch begrenzende Wälle aus, die eine Höhe von bis zu 60 cm erreichen konnten. Die Wälle sind durch kreuzweises Pflügen mit dem Hakenpflug entstanden, bei dem am Rand der bearbeiteten Fläche Erdreich liegen bleibt. Mit der Zeit entwickelten sich das Niveau von Feldrain und Acker auseinander und es entstanden wannenartige Felder. Die Keltischen Felder im Reichswald, zwischen Kleve und Nütterden gelegen, sind die ersten, die in Nordrhein-Westfalen 2016, gefunden worden sind.

In Deutschland heißt es Keltische Felder (Celtic Fields). In den Niederlanden wird es auch Raatakker (=Wabenacker) genannt.

Der Bocholter Bäckerei Bors hat ein grenzüberschreitendes, interdisziplinäres Kunstprojekt
mit den Niederländischen Künstler Léon Marie Dekker, möglich gemacht. Das Wabenacker
Brot ist bei Bäckerei Bors unter den Nahmen Emmer-Dinkel Brot erhältlich.

Das Wabenacker Brot besteht aus schwarzem Winter-Emmer Vollkornmehl, Dinkelmehl Roggensauerteig, Hefe, Wasser und Salz.